Aktuelles

Landratswahl in der Uckermark

K. Dörk gewinnt die Wahl zur Landrätin

PRESSEMITTEILUNG

Prenzlau, 21. April 2026 - Das Ergebnis der Landratswahl vom 19. April in der Uckermark lässt keinen Spielraum für Selbstzufriedenheit. Während CDU-Amtsinhaberin Karina Dörk, der wir zur Wiederwahl gratulieren, ihren Posten verteidigen konnte und der Herausforderer der AfD, Felix Teichner, unterlegen ist, bleibt das eigentliche Problem bestehen: Die tiefe Kluft zwischen der Politik, der Verwaltung und der Lebensrealität der Menschen vor Ort.
Dazu erklärt der BSW-Kreisverband Uckermark: „Das Wahlergebnis vom 19. April ist kein Vertrauensbeweis für den Status quo. Ein Weiter so ist keine Lösung für die Probleme der Bürger. Der BSW-Kreisverband Uckermark fordert daher eine echte Politikwende. Viele Menschen haben Frau Dörk gewählt, um Stabilität zu bewahren, doch fast ebenso viele haben ihren Protest durch die Wahl des AfD-Kandidaten Felix Teichner ausgedrückt. Diese Stimmen sind kein Ausdruck von Dummheit, reinem Protest oder bloßer Radikalität, sondern das Ergebnis jahrelanger Ignoranz gegenüber berechtigten Sorgen der Bürger. Wer diese Wähler einfach abschreibt, vertieft die Spaltung unseres Landkreises nur weiter.“
Ein „Sieg der Vernunft“, wie ihn die etablierten Parteien jetzt feiern, existiert nur auf dem Papier. In der Realität ist die Uckermark ein gespaltener Landkreis. Die Menschen kämpfen weiterhin mit einer unsicheren wirtschaftlichen Zukunft, einer maroden Infrastruktur, einer ausgedünnten medizinischen Versorgung und explodierenden Lebenshaltungskosten. Diese Probleme sind hausgemacht und eine Folge der Politik, die auf allen politischen Ebenen und auch auf Kreisebene verantwortet wird.
Echte Alternativen statt bloßer Verwaltung des Mangels Frau Dörk steht nun in der Pflicht, eine Politik zu machen, die den ländlichen Raum nicht länger stiefmütterlich behandelt. Wir brauchen keine ideologischen Ausgrenzungen, sondern eine Politik, die die Sorgen aller Bürger, auch derer, die aus Verzweiflung AfD gewählt haben, ernst nimmt. Wir brauchen keine symbolpolitischen Brandmauern, sondern eine Brandmauer gegen soziale Kälte. 

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